Malz

Was ist eigentlich Malz?
Malz ist eine der wichtigsten Ingredienzen bei der Bierherstellung. Das Malzverfahren besteht in Umwandlung der Stärken aus Gerstenkörner in Zucker. Dieses Verfahren beginnt bei uns mit folgenden Tätigkeiten:
Empfang der Gerste, wo man die Rohgerste nach ihrer Qualität trennt (aufgrund einer Laboranalyse) und in sog. Empfangkörben lagert. Diese Körbe haben eine Kapazität von ungefähr 350 Tonnen.
Dann reinigt man die Gerste und lässt sie auf ursprünglichen Holzspeichern ablagern. Auf diese Speicher passen ca. 2000 Tonnen.
Die abgelagerte Gerste wird dann zur Röste gebracht, wo man sie quellt. Es ist nötig, das Wasser, in dem sich die Gerste befindet, zu oxydieren. Diese Funktion wurde von einem leistungsfähigen Blasebalg durchgeführt. In der Röste befinden sich 8 Weichen. Jede der Weichen enthält 3 Ringel zum Einblasen von der schon erwähnten Luft.
Die ausgewässerte Gerste breitet man auf Malztennen aus, und zwar in sog. Haufen, in den sie keimt. Auf den Malztennen gibt es eine Kleinmechanisierung. Die Maschine, die die Haufen umdreht, enthält einen Wasserbehälter und Düsen. Die Haufen werden gleichzeitig genetzt, damit sie ihre angeforderte Feuchtigkeit behalten.
Dann wurde die Gerste auf die Malzdarre verlegt, wo man mithilfe von Wärme den enzymatischen Keimprozess beendet. Der Malzdarrenprozess wurde von einem Computer geregelt.
Nach Auskühlung wird das Malz entkeimt und auf Malzspeichern gelagert. Die Malzspeicher haben eine Kapazität von ca. 2500 Tonnen.
Bei der Auslieferung wird das Malz gereinigt, auf einer Poliermaschine poliert und lose oder in Säcken von 50 Kg expediert.